Wohnungen in Alicante

Verkehr in Alicante

Im öffentlichen Verkehrsmittelsystem von Alicante gibt es 50 Buslinien und 4 Straßenbahnlinien. Der Verkehr beginnt um 6:00-6:30 und endet um 22:30-23:00.

Die Busse

Die Innenstadtbusse sind rot gefärbt, die Vorstadtbusse – blau. An den Haltestellen gibt es Fahrpläne aller Linien. Der Buseingang ist durch die Vordertür, der Ausgang dagegen – durch die restlichen Türen.

Straßenbahnen

Diese moderne Verkehrsart bindet die Innenstadt Alicante mit den naheliegenden Vorstädten sowie San Vicente del Raspeig, Playa San-Juan, El Campello und mit dem 40 km entfernten Kurort Benidorm. In den alten Ortsteilen sind die Straßenbahnlinien, genau wie bei einer Untergrundbahn, unter der Erde gelegt.

Die Zahlungsbedingungen der Fahrten

Die Fahrt in der Innenstadt kann mit einem einmaligen Ticket (1,45 €) bezahlt werden, den man in den Fahrkartenautomaten oder bei dem Busfahrer kaufen kann. Man muss sich bewusst sein, dass es keine Scheine angenommen werden, die eine höhere Äquivalenz als 20 € haben. Es ist umso komfortabler, die Fahrkarten „Bono 10“ und „Bono 30“ zu nutzen, die dementsprechend je. für 10 und für 30 Fahrten geeignet sind. In einem solchen Falle wird Ihnen eine Fahrt 0,87 € kosten. Bei dem Eintritt in den Bus oder in die Straßenbahn, muss man eine solche Karte zu einem elektronischen Ableser bringen und die Karte vor dem Ableser halten, bis dieser Ableser signifikant ertönt und auf dem Bildschirm die Anzahl der restlichen möglichen Fahrten erscheint. Solche Karten werden in den Tabakläden oder an den Endstationen an den Kassen verkauft. Man kann das Fahrtkonto an den Verkaufsstellen und den Fahrkartenautomaten auffüllen.

Die Ablauffrist eines Tickets beträgt 1 Stunde und 30 Minuten. Im Laufe dieser Zeit kann man kostenfrei auf andere Linien öffentlicher Verkehrsmitteln in Alicante umsteigen.

Taxis

Freie Taxis warten auf den speziellen Parkplätzen auf ihre Kunden in der ganzen Stadt. Die Gebühr  ist 2 €/km, die niedrigsten Preiskosten sind 5 €. Die Kreditkarten können bei der Zahlung benutzt werden. Die Nachtgebühren (ab 22:00 bis 06:30) sind um 20% teurer.

Der Fahrradverleih

Die Liebhaber des aktiven Urlaubs, die gerne in der Umgebung Rad fahren wollen, können sich an die Unternehmen „Sport Bike“ (12 € / 24 Std., 70 € pro Woche) oder „Blue Bike rental & tours“ (5/10/12/15 € pro 1/4/8/24 Std., 55 € pro Woche) wenden.

Die Automiete in Alicante

Am Flughafen und am Hauptbahnhof gibt es Mietstände für Autos. Im Vergleich zu den internationalen Mietunternehmen sowie Avis, Budget, Enterprise, Europcar, Hertz und Sixt, sind die Mietkosten bei den einheimischen Verleihern deutlich niedriger (dasselbe bezieht sich auch auf ihre Dienstleistung). Eine einwöchige Ford Focus – Miete bei dem Unternehmen Drivalia kostet ab 39 € in der Tiefsaison und bis zu 196 € in dem Höchstpunkt der Hochsaison.

Sich im Voraus auf die bevorstehenden Fahrten freuend, darf man nie vergessen, dass die Innenstadt Alicante ein dichtes Netz von engen Einbahnstraßen und Einbahngassen darstellt, auf welchen der Verkehr ganz häufig stockt. Die kostenlosen Parkplätze kann man dort auch kaum finden.

Die Strafe für die Geschwindigkeitsüberschreitung um 20 km/h mehr beträgt 100 €.

Die Strafe für den unangeschnallten Sicherheitsgurt  beträgt 200 €.

Die Strafe für die Überschreitung der Promille-Grenze im Blut (mehr als 0,5 Promille) beträgt 500 €.

Die Preise für die Parkdecks, sowie für die Tiefgaragen betragen 1,20 – 2,00 € pro Stunde oder 9-24 € pro 24 Stunden.

Die Strände von Alicante

Die Strände von Alicante ziehen schon bereits seit Jahrzehnten Touristen von ganz Europa an. Auf allen Stränden gibt es Rettungsschwimmer, Bars, Kaffeewirtschaften und Restaurants. Außerdem gibt es dort Duschen, Toiletten, die Ausleihstationen der Strandausstattung, sowie Kinderspielplätze.

Auf dem Fuße des Bergs Benacantil befindet sich ein Strand namens „Postiguet“ mit einem schönen Ufer und einem reinem und feinem Sand. Normalerweise ist es hier überfüllt wegen der Anzahl an Touristen, die in der Stadtmitte von Alicante ihre Unterkunft mieten. Etwas nord-östlicher von der Stadtmitte befindet sich ein gemütlicher Strand „Albufereta“ und noch mehr östlicher – „San-Juan“, ein beliebter Strand mit einem goldfarbenen Sand. Es ist der längste (2 900 m) und der breiteste (60 m) Strand der ganzen Stadt Alicante. Außer der an der Sonne Liegenden, gibt es hier viele Wassersportliebhaber.

Der Strand „Saladar“, der sich im Wohnviertel „Urbanova“ befindet, welcher nicht weit weg vom Flughafen ist, ist genau, wie die drei oben aufgeführte Strände, mit dem blauen Fähnchen bezeichnet, was Ihnen die Sauberkeit, die beste Qualität und volle Sicherheit garantiert.

Der Strand „Almadrava“ ist für die Familien mit den Kindern sehr geeignet, da es dort ein sanftes Ufer gibt, wo es fast gar keine hohen Wellen gibt und man die dort in der Bucht stehenden kleinen Boote bewundern kann.

Die Strände sind kostenfrei, jedoch muss man für die Sonnenschirm-und Liegenmiete  4-6 € zuzahlen.

Die kleinen Felsenbuchten des Kaps „Cabo de las huertas“ ist ein wundervoller Übungsplatz für die Liebhaber der Tiefe und der Unterwasserwelt, die dort mit den Röhren und Masken (Taucherausstattung) tauchen. Jeder kann hier seine Fähigkeiten ausprobieren, falls aber die Nachbarschaft mit den Nudisten, die die hiesigen Steine auch mögen, ihn nicht stört.

Shopping

Die wichtigste Handelstraße von Alicante ist der Prospekt Maysonnave, der von der Stadtmitte bis zum Hauptbahnhof verläuft. Dieser Prospekt ist ganz voll von den verschiedenen Modegeschäften und Brand-Boutiques wie beispielsweise Massimo Dutti, Punto Roma, Guess Llongueras, Stradivarius, Nike und weitere. Die Auswahl ist unerschöpflich und die Preise aber sind niedriger als die in Berlin. Man geht in das Einkaufszentrum El Corte Ingles, um die teure Kleidung und die Alltagskleidung zu kaufen, sowie Schuhe, Beiwerke, das Make-Up, die Haushalts-und Elektrowaren zu besorgen. Die Einheimischen bevorzugen lieber einen einfacheren Einkaufszentrum Plaza Mar 2 mit einem riesigen Supermarkt, der für die niedrigsten Preise in ganz Alicante bekannt ist. Die besten Lebensmittel in Alicante findet man aber dagegen auf dem Hauptmarkt von Alicante.

In der Vorstadt San-Vincente-del-Raspeig wäre es sinnvoll, „The outlet stotes“ zu besuchen, wo man die Kleidung, Schuhe, sowie Beiwerke der europäischen und spanischen Brands mit den Rabatten bis zu 70% finden kann.

20 km süd-westlicher von Alicante, in Elche, der Schuhhauptstadt Spaniens, befindet sich das größte Schuhwerkoutlet Europas – Salvador Artesano.

Es ist sinnvoll, die originellen Erinnerungsstücke, sowie Geschenke in den Läden auf den engen Gassen zwischen dem Rathaus und dem St. Nicolaus-Dom, zu holen.

Möglicherweise wird es eine Bastelarbeit aus Keramik, eine Ledertasche, ein Flamenco-Schal (20-30 €), ein handgemachter Fächer (ab 20 €) oder die Schminke auf der Olivenöl-Basis (5-20 €).

Man darf aber auch nicht über die einheimischen kulinarischen Sehenswürdigkeiten vergessen. Dies sind beispielsweise Jamon (ab 20 € / kg) und Dörrfisch (30-50 € / kg). Die Leckermäulchen könnten sich mit “Turron” verwöhnen. Dies ist eine einheimische Spezialität von Nougat und Mandeln, die ungefähr 4-10 € pro Tafel Wert ist. Für einen, der etwas Ungewöhnliches und Einzigartiges sucht, gibt es sonntags verschiedene Flohmarkt-Debakel.

Die Küche

Ein unbestreitbarer Favorit der einheimischen Küche ist die Paella (ein Traditionsgericht auf der Reisgrundlage). In Alicante gibt es die Paella verschiedener Variationen (mit Rindfleisch, mit Kaninchen, mit Hühnerfleisch, Schnecken, Garnelen, Miesmuscheln und vielem anderen). Ein erfolgreicher Konkurrent von Paella ist Fideua. Anstatt von dem Reis gibt es hier Nudeln, die auf der Fischbrühe gekocht werden. Alles andere ist die Kreativität des Kochs. Deswegen gibt es eine große Vielzahl an Rezepten dieser Speise.

Außer Paella und Fideua gibt es in jedem Lokal eine Staffel von den Speisen namens Caldero. Man bereitet diese aus geschmorrten Meeresfrüchten zu. Ein Teil dieser Speisen besteht auch aus Fisch und Fleisch mit Gemüse oder Kartoffeln. Dazu wird auch ein Brot beigelegt, welcher auf der Olivenölbasis angeröstet wird. Falls man aber wegen der Hitze sein Appetit verliert, könnte man sich einen kühlen Gazpacho auf der Tomatenmarkbasis bestellen.

Der bekannteste aus den einheimischen Weinen, der als „königlich“ bezeichnet wird, ist der „Fondillon de Alicante“. Er ist süß, ölartig und riecht nach Weinbrand. Möglicherweise ist dieser Wein als „königlich“ bezeichnet, da er zu dem Tisch Königs Ludwig XIV serviert wurde.

Tapas ist der gesamte Name für ein leichtes Imbiss zum Bier oder zum Wein. Tapas werden auf kleinen Tellern oder kleinen Brotstücken serviert. Ihre Vielfalt hängt ausgenommen nur von der Fantasie des Kochs ab. Tapas werden aus Meeresfrüchten, gefüllten Tomaten, Käse, Fleisch, Jamon, mit einem Wort aus allem, was man vor Ort findet, gemacht.

Vergnügung und Sehenswürdigkeiten

Die örtliche Architektur beinhaltet in sich griechische, maurische, romanische und gotische Architekturstile. Auch der Barockstil und der moderne Stil  ergänzen die Palette dieser Sehenswürdigkeiten. Jede Bauart bedeutet ein bestimmtes Zeitalter der Stadtgeschichte.

Besichtigen Sie aber auf jeden Fall das am Anfang in einem gotischen Stil gebautes Santa-Maria-Basilikum, das später mit einer Fassade im Barockstil bedeckt wurde.

Gegenüber dem Basilikum befindet sich das Museum „La Asegurada“, wo die Werke der spanischen Künstler des 20. Jahrhunderts ausgestellt sind. Unter diesen Künstlern gibt es solche, wie beispielsweise Juan Gris, Julio Gonzalez, und Eusebio Sempere, welcher der Museumsgründer gewesen ist.

Die berühmteste Sehenswürdigkeit der Stadt – die Festung Santa Barbara liegt auch nicht ganz weit entfernt. Sie befindet sich auf dem Felsen Benacantil (166 m über Normalnull). Von hier aus eröffnet sich der freie Blick auf Alicante und die anliegenden Vororte. Auf der Erhöhung der anderen Seite des Felsens gibt es noch eine Burg – San Fernando, die während des Unabhängigkeitskrieges (1808-1814) gebaut worden ist.

11 Seemeilen von Alicante entfernt befindet sich die Insel „Nueva Tabarca“. Die Gewässer von dieser Insel wurden wegen der kristallen Reine zum Naturschutzgebiet hinzugefügt.

Für die Spaziergänge und Promenaden wird Ihnen der Boulevard Explanada de Espaca passen. Die Auspflasterung dieses Boulevards ist aus 6 Millionen kleiner Mosaiksteine ausgelegt.  Schöne und lange Palmenreihen dehnen sich durch diesen Boulevard aus. Nicht weit von dem Boulevard entfern befindet sich „Plaza de Portal“. Man kann von diesem Platz aus durch die kleinen engen Gassen zu der Altstadt Alicantes geraten.

8 Sachen, die man in Alicante unbedingt machen muss

  • Einen Stierkampf auf der berühmten Arena „Plaza del torros“ anschauen.
  • Eine Seefahrt zu der kleinen, farbenreichen Fischerstadt auf der naturgeschützten Insel „Nueva Tabarca“ unternehmen.
  • Die Stadt von der Aussichtsplattform der Festung Santa Barbara bewundern.
  • Die Vielfalt und Varietät der Tapas-Gerichte in der D’Tabas-Bar beurteilen.
  • Auf den ruhigen Gassen des maurischen Viertels „Santa Cruz“ wandern.
  • Eine echte Paella in dem Restaurant „La Nyora“ bestellen, denn da werden nur die einheimischen Gerichte zubereitet. Eebenfalls müsste man die Restaurantkette „WOK“ besuchen, die mit dem System „all inclusive“ arbeiten. Somit zahlt man von 10 bis 14 Euro pro Person und isst so viele Nationalgerichte Spaniens, wie man will. Außerdem gibt es dort eine große Auswahl an Meeresfrüchten.
  • In der Kaffeewirtschaft „Kiosco Miramar“ mit der Aussicht auf das Meer, auf dem Strand „Postiguet“, frühstücken.
  • Für Verwandte, Freunde und Bekannte einige flaschen des „königlichen“ Weins „Fondillon de Alicante“ kaufen.

Alicante für Kinder

In der Umgebung von Alicante gibt es nicht wenige Freizeitgelegenheiten für alle Familien. Das Aquarium in dem Nachbarort „Santa Pola“ gibt eine Möglichkeit, die Unterwasserbewohner des Mittelmeerraumes anzuschauen. Ein Ticket für Erwachsene kostet 2,50 €. Ein Ticket für Kinder kostet dagegen 1,25 €. Nebenan gibt es einen kleinen Pola-Park mit dreißig Attraktionen. Das Ticket ist nur für die erforderlich, die diese Attraktionen nutzen wollen (12-18 € altersunabhängig). Die Begleitenden können im Park kostenfrei herumwandern.

Im Safaripark von Elche gibt es berühmte Vorführungen mit den Papageien, Elefanten und Seelöwen (http://riosafari.com/en). Dieser Safaripark ist auch dafür bekannt, dass man dort zwischen den Freigehegen nur von den Mini-Zügen gefahren werden kann. Die Tickets für die Erwachsene (12-65 Jahre) kosten 22,50 €. Die Tickets für Kinder und Rentner – 17 €.

Es gibt auch einen Spielzeugmuseum mit verschiedensten Ausstellungsstücken in der Stadt Ibi. Dort sind Puppen, Spielzeugautos, Eisenbahnen, Plüschbären, sowie Pferdchen exponiert. Manche von diesen Sachen sind bereits mehr als 100 Jahre alt (http://www.museojuguete.com/en/). Den Erwachsenen wird es bestimmt auch interessant sein, mit was für Spielzeugen ihre Omas und Opas gespielt haben. Ein Erwachsenenticket kostet 2 €, ein Kinderticket – 1,50 €.

7 km westlicher von Ibi gibt es in einer kleinen Stadt namens Onil einen Puppenmuseum mit mehr als 1 200 Puppen Exponat, die im 18-20 Jahrhundert hergestellt worden sind. Der Eintrittsticket kostet 8 €.

Die Freizeitparken „Terra Mitica“ (http://www.terramiticapark.com (Erwachsenenticket – 34 €; Kinderticket – 25 €)) und das Erlebnisland „Aqualandia“ (http://www.aqualandia.net/en/ (Ticket – 24 €)) in Benidorm brauchen keine besondere Vorstellung. Von Alicante aus fährt eine Straßenbahn der Linie L1 direkt nach Benidorm (Fahrtzeit 72 Minuten, Ticketpreis beträgt 6,40 € in beide Richtungen).

Das „schmackhafteste“ Museum ist das Schokoladenmuseum der Schokoladenmanufaktur in einer netten Kleinstadt Villajoyosa. Der Eintritt ist frei. Man kann alles kostenfrei anschmecken und das, was demjenigen gefallen hat, kaufen (Haltestelle Creueta auf der Linie L1, Fahrtzeit 50 Minuten, Ticket kostet in beide Richtungen 4,25 €).